Steuererklärung für Ehrenamtliche

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Steuererklärung für Ehrenamtliche?

Es gibt logischerweise einen Unterschied zwischen einem Ehrenamt und einem Arbeitsverhältnis. Der wichtige Unterschied liegt darin, dass du bei einem Ehrenamt etwas Gutes tust, zwecks der Sache an sich und nicht aufgrund einer Gegenleistung. Das macht den gravierenden Unterschied aus. Doch reine Herzensgüte muss auch in gewisserweise belohnt werden, zumindest sollte es dich nicht finanziell stark belasten. Bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit in einer gemeinnützigen Einrichtung oder einem Verein erhältst du keine herkömmliche Entlohnung. Da du allerdings trotzdem einen gewissen Aufwand hast, darfst du eine Aufwandsentschädigung bezahlt bekommen. Steuerlich betrachtet ist diese Entschädigung bis zu einem bestimmten Betrag sowohl steuerfrei als auch sozialabgabenfrei. Denn auch für Ehrenamtliche gibt es eine Pauschale!

Wer hat Anspruch auf die Ehrenamtspauschale?

Die Ehrenamtspauschale steht denjenigen zu, die auch ein Ehrenamt ausführen. Dafür ist es natürlich wichtig zu verstehen, wann deine Tätigkeit als Ehrenamt zählt. Du darfst nur dann die Ehrenamtspauschale in Anspruch nehmen, wenn diese Tätigkeit in einem gemeinnützigen Verein, einer öffentlichen oder kirchlichen Einrichtung ausgeübt wird. Demnach ist es als ein Ehrenamt zu verstehen, wenn du dich in einem Sportverein, einer Kirche, aber auch einer sozialen Einrichtung engagierst und dafür keine herkömmliche Gegenleistung erhältst. Die Art der Tätigkeit ist bei dieser Betrachtung irrelevant.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?

  • Es muss sich um eine Förderung von einem gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zweck handeln. Folglich wird es nicht mehr als gemeinnützig betrachtet, wenn wirtschaftliche Zwecke von dem Verein verfolgt werden.
  • Es muss eine nebenberufliche Tätigkeit sein. Das bedeutet, dass die Tätigkeit nicht mehr als ein Drittel der Zeit eines vergleichbaren Vollzeitberufs je Kalenderjahr in Anspruch nehmen darf. Es ist irrelevant, ob du berufstätig im steuerrechtlichen Sinne bist. So kannst du auch als Hausfrau, Student, Arbeitslose oder Rentner die Ehrenamtspauschale anwenden.
  • Solange die Zahlung den Betrag von 720 EUR im Jahr und pro Person nicht übersteigt, ist sie steuer- und sozialabgabenfrei. Bei dieser Betrachtung ist es irrelevant, ob die Zahlung von einem oder mehreren Einrichtungen oder Vereinen ausgeht.
Ehrenamtliche

Was ist eigentlich die Ehrenamtspauschale?

Steuerzahler erfreuen sich oft über sogenannte Pauschalen. Wenn du dir durchliest, was du alles absetzen könntest und bemerkst, dass du dafür jeweils einen Beleg benötigst, schwindet meistens die Freude darüber, etwas absetzen zu können. Entweder du hast den Beleg verlegt, ihn sofort weggeschmissen oder du ärgerst dich darüber, so viele aufheben zu müssen. Hier kommen Pauschalen ins Spiel. Wenn du Anspruch auf eine Pauschale hast, musst du meistens keine einzelnen Quittungen aufheben. So auch bei der Ehrenamtspauschale.
Die Ehrenamtspauschale ist ein pauschaler Steuerfreibetrag, den du ganz einfach geltend machen kannst. Hierfür musst du in einem gemeinnützigen Verein oder einer gemeinnützigen Einrichtung als ehrenamtlicher Mitarbeiter eine Aufwandsentschädigung für deine Tätigkeit erhalten. Bis zu einem Betrag von 720 EUR im Jahr ist deine Aufwandsentschädigung steuerfrei. Was deine Sozialabgaben betrifft, kannst du dich entspannen. Es fallen auch keine Sozialabgaben auf deine Aufwandsentschädigung an. Im Rahmen deiner Steuererklärung kannst du ganz einfach die Ehrenamtspauschale in Anspruch nehmen.

Aber keine Sorge, natürlich kann die Aufwandsentschädigung für dein Ehrenamt auch die 720 EUR im Jahr überschreiten. Die Einnahmen, die über diesen Betrag jedoch hinausgehen, sind dann steuerpflichtig und sozialabgabenpflichtig.

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