Jahre lang hast du dich selbst um deinen Haushalt gekümmert, aber mit der Zeit wird es meist schwerer sich um alles zu kümmern. Viele Angehörige von Senioren müssen abwägen, ob eine Haushaltshilfe vielleicht sinnvoll wäre. Da stellt sich die Frage, ob du eine Haushaltshilfe für Senioren steuerlich geltend machen kannst.

 

Was ist die Haushaltshilfe für Senioren?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass eine Haushaltspflege keine Pflegekraft ist. Eine Haushaltshilfe übernimmt nur Tätigkeiten, die im Haushalt anfallen. Wenn du gesundheitlich nicht in der Lange bist Aufgaben im Haushalt zu bewältigen, können Haushaltshilfen diese Aufgaben übernehmen. Die Pflege- oder Krankenkassen können anhand deines Gesundheitszustandes deine Kosten übernehmen oder dir eine Bezuschussung gewährleisten.

 

Was sind die Aufgaben einer Haushaltshilfe für Senioren?

Die typischen Aufgaben einer Haushaltshilfe für ältere Menschen sind:

  • Essenszubereitung
  • Wohnungs- oder Hausreinigung
  • Einkaufen
  • Kleidungsreinigung
  • Gartenpflege

 

Wann kann man eine Haushaltshilfe im Alter bekommen?

Grundsätzlich kann jeder, der nicht in der Lage ist, die Aufgaben im Haushalt zu erfüllen, eine Haushaltshilfe engagieren. Auch wenn du nicht alters- oder krankheitsbedingt verhindert bist, kannst du haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch nehmen, auch hier gibt es steuerliche Vorteile. Deine Krankenkasse kann auch die vollständigen oder Teile der Kosten für die Haushaltshilfe für Senioren übernehmen, wenn dein Pflegegrad dies zulässt. Hier sind körperliche, kognitive und psychische Beeinträchtigungen die bereits mindestens sechs Monate vorliegen sollten, entscheidend.

 

Kannst du die Haushaltshilfe für Senioren steuerlich geltend machen?

Für die Entscheidung, ob man eine Haushaltshilfe anstellt, ist die Kostenfrage oftmals wichtig. Wenn deine Krankenkasse die Kosten nicht oder nur teils übernimmt, sind Ausgaben für eine tägliche Haushaltshilfe eine hohe Belastung. Du musst auch deine Haushaltshilfe bei der Krankenkasse anmelden, da du als private*r Arbeitgeber*in agierst. Diese Sozialversicherungsbeiträge werden zu gleichen Teilen von dir und deiner Haushaltshilfe gezahlt. Du kannst deswegen 20 Prozent der Gehaltszahlung steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Auch hier gibt es einen Maximalbetrag von 4.000 EUR den du steuermindernd ansetzen darfst.

 

Was ist, wenn deine Haushaltshilfe auf Minijob-Basis arbeitet?

Du kannst auch eine Haushaltshilfe auf Minijob-Basis anstellen. Hierbei handelt es sich dann um eine geringfügige Beschäftigung. Aus diesem Grund musst du deine Haushaltshilfe bei der Minijob-Zentrale anmelden. In diesem Fall kannst du 10 Prozent deiner Ausgaben in deiner Steuererklärung angeben. Der Maximalbetrag liegt bei 510 EUR im Jahr.

 

Gibt es einen Entlastungsbetrag bei der Haushaltshilfe für Senioren?

Wenn du einen anerkannten Pflegegrad hast, steht dir ein Entlastungsbetrag zur Verfügung. Dieser Entlastungsbetrag ist monatlich in Höhe von 125 EUR möglich. Die Pflegekassen zahlen diesen Betrag aber nur, wenn diese Leistungen auch anerkannt sind. Am besten informierst du dich vorab bei deiner Versicherung, welche Haushaltshilfe für dich möglich ist.

 

Haushaltshilfe für Senioren

 

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