Welche Fristen gelten für die Einkommensteuererklärung?

Wer keinen professionellen Berater engagiert und zur Abgabe verpflichtet ist, muss die Einkommensteuererklärung für 2018 spätestens bis zum 31. Juli 2019 beim Finanzamt einreichen. Im Vergleich zu den Vorjahren, haben Steuerzahler somit zwei Monate länger Zeit als sonst. Durch das „Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens“, gelten diese Änderungen erstmals für das Steuerjahr 2018.

Wer seine Steuererklärung nicht selbst ausfüllt, einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein beauftragt, hat noch länger Zeit für die Abgabe. Für die Steuererklärung 2018 endet die Frist am 2. März 2020. Stichtag in den Vorjahren war der 31. Dezember. Steuerzahler, die nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind, dürfen Sie trotzdem freiwillig einreichen. Steuerklärungen für das Jahr 2018 nehmen die Finanzämter noch bis Ende 2022 entgegen. Info: Wer freiwillig eine Steuererklärung abgibt und Beiträge nachzahlen soll, kann die Erklärung auch wieder zurückziehen.

Kann ich eine Verlängerung der Abgabefrist für die Steuererklärung 2018 beantragen?

Für eine Fristverlängerung musste der Steuerzahler in der Vergangenheit häufig nur beim Finanzamt anrufen oder einen Brief schreiben. In diesem Jahr gibt es aber Hinweise, dass die Beamten weniger kulant sind. Steuerexperten berichten, dass der Aufschub zwar nicht grundsätzlich abgeschafft worden sei, aber angesichts der ohnehin verlängerten Frist, verhalten sich einige Finanzämter wohl restriktiver. Um noch einen Aufschub zu bekommen, müssen Steuerzahler triftige Gründe liefern. Dazu zählen beispielsweise:

  • fehlende Unterlagen,
  • längere Krankheit etc.

Wer es jetzt dennoch mit einem Antrag auf Fristverlängerung versuchen will, sollte rasch beim Finanzamt anrufen. Auf diesem Weg bekommen Steuerzahler am schnellsten Klarheit. Eine Kontaktaufnahme per Brief oder E-Mail kostet Zeit.

Was die neue Frist bedeutet und wann der Verspätungszuschlag droht?

Was für ein Strafzuschlag? Für viele Steuerzahler ist das eine neue Erfahrung. Seit mehr als ein Jahrhundert galt als Abgabefrist für die Einkommenssteuererklärung der Stichtag gegen Ende Mai. Durch Neuerungen im Gesetzesentwurf bleiben Ihnen nun zwei Monate mehr Zeit, bis Ende Juli. Wer sich allerdings noch mehr Zeit lässt, muss gegebenenfalls einen Verspätungszuschlag zahlen.

Steuerlich absetzbare Aufwendungen und Kosten

Steuern sind ein zentrales Thema und ist für viele ein sehr lästiges Thema. Doch mit den richtigen Tipps können Steuerzahler bares Geld sparen. Denn Sie können mehr absetzen als Sie vermuten.

Zunächst kommt der Arbeitnehmerpauschbetrag zum Abzug. Das Finanzamt zieht Ihnen automatisch 1.000 Euro vom zu versteuernden Einkommen ab, ohne dass Nachweise erforderlich sind. Wer höhere Aufwendungen hat, muss Belege für jeden Vorgang einreichen.

Zusätzlich mindern die Werbungskosten die Steuerlast. Dazu zählen z.B. die Kosten für die doppelte Haushaltsführung, Bewerbungskosten oder Kontoführungsgebühren. Die Kosten müssen durch Rechnungen oder Quittungen belegt werden. Jede Form der berufsbedingten Fortbildung zählt zu den Werbungskosten. Das kann unter Umständen auch ein Sprachkurs sein, wenn die Fremdsprachenkenntnisse beruflich erforderlich sind. Kosten der Erstausbildung und eines berufsbegleitenden Studiums stellen ebenso Werbungskosten dar wie Ausgaben, die durch einen Unfall auf dem Weg zum Arbeitsplatz anfallen. Auch Kosten für Arbeitsmittel können in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Wird der heimische Computer regelmäßig beruflich verwendet, zählt auch er unter Umständen dazu. Ist beruflich eine doppelte Haushaltsführung erforderlich, so wirken sich die dadurch entstehenden Kosten ebenfalls steuermindernd aus. Ausführliche Infos zum Thema Werbungskosten finden Sie hier.

Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind mit 30 Cent je Kilometer steuerlich absetzbar und gehören ebenfalls zu den Werbungskosten. Der Höchstbetrag für die Pendlerpauschale liegt bei 4.500 Euro im Jahr. Diese Grenze gilt jedoch nicht, wenn der Arbeitnehmer einen Dienstwagen benutzt.

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