Das Pendeln jeden Tag zur Arbeit kann ganz schön auf die Nerven gehen. Nicht nur das: auch im Geldbeutel macht sich die Fahrerei irgendwann bemerkbar. Um Kosten zu sparen, setzen viele auf eine Fahrgemeinschaft. Wir zeigen dir, wie du mit deinem Arbeitsweg Steuern sparen kannst.

 

Welche Kosten kann ich bei einer Fahrgemeinschaft ansetzen?

Für den Arbeitsweg kannst du die Pendlerpauschale absetzen.  Auch als Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft kannst du die vollen 30 Cent in der Steuererklärung ansetzen!

Hier gilt jedoch: Für die Arbeitstage, an denen du bei einem Kollegen mitfährst, gilt wiederum der anteilige Höchstbetrag von 4.500 EUR. An den Tagen, an denen du dein eigenes Fahrzeug benutzt, kannst du die Kilometerpauschale voll und unbegrenzt ansetzen.

Umwege die du fährst, um deine Mitfahrer abzuholen, darfst du leider nicht mitberechnen. Ob du in Vollzeit oder Teilzeit arbeitest oder dich noch in der Probezeit befindest, spielt bei der Berechnung der Pendlerpauschale keine Rolle.

 

Wie viele Tage kann ich absetzen?

Das Finanzamt akzeptiert bei Arbeitnehmern mit einer 5 –Tage- Woche 230 Arbeitstage im Jahr. Arbeitest du an 6 Tagen in der Woche, kannst du 280 Tage bei der Steuererklärung anrechnen. Krankheitstage und Urlaub sind hier bereits abgerechnet.

Wenn du mehr Fahrten der Fahrgemeinschaft geltend machen willst, musst du diese durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers dem Finanzamt nachweisen.

 

Wo trage ich die Fahrtkosten in der Steuererklärung ein?

Alle Ausgaben rund um deine Fahrten zu deinem Arbeitsplatz machst du in der Anlage N in der Einkommensteuererklärung ab der Zeile 31.

 

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