Was bedeutet das?

Bei einer Bemessungsgrundlage handelt es sich um eine monetäre oder technisch-physische Größe, die dann als Grundlage für die Berechnung einer Steuer dient. Im Umsatz- sowie im Einkommensteuerrecht ist die Bemessungsgrundlage der Betrag, auf den der jeweilige Steuersatz angewendet wird.

 

Welche Entnahmen gelten bei der Bemessungsgrundlage?

Eine andere Grundlage gilt in der Regel für Waren oder Dienstleistungen, die für eigene unternehmerische Zwecke benötigt werden. Hier muss also eine andere Bemessungsgrundlage her.

  • Für Lebensmittel sind Sachbezugswerte festgesetzt
  • Bei Sachentnahmen zählt der Einkaufspreis
  • Entnahmen müssen im Vorsteuerabzug angegeben werden

Bei einer privaten Nutzung eines unternehmerischen Pkws wird aus Vereinfachungsgründen in der Regel die ertragsteuerliche Bemessungsgrundlage der Privatnutzung nach der sog. 1 Prozent- Regelung angesetzt. Und wenn deine Aufwendungen als nicht mit Umsatzsteuer belastet eingestuft werden (zum Beispiel Kfz-Steuer oder Versicherung), werden pauschal 20 Prozent zur Ermittlung der umsatzsteuerlichen Bemessungsgrundlage von der ertragsteuerlichen Bemessungsgrundlage abgezogen. Deine Entnahmen werden umsatzsteuerlich nur dann erfasst, wenn sie vorher zum Vorsteuerabzug geführt haben.

 

Bemessungsgrundlage für nahestehende Personen

Für nahestehende Personen, die mit dir als Betroffenen*er in verwandtschaftlicher Beziehung stehen, gilt die sogenannte Mindestbemessungsgrundlage. Die gilt dann, wenn beispielsweise eine Leistung berechnet wird.

 

Was ist die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Einkommensteuer?

Als Grundlage für die Berechnung des tariflichen Einkommensteuerbetrags ist das zu versteuernde Einkommen. Das Einkommen entspricht der Bemessungsgrundlage.

Von den Einkünften werden verschiedene Anschläge abgezogen:

  • Der Entlastungsbetrag
  • Der Altersentlastungsbetrag
  • Freibetrag für Land- und Forstwirte

Es wird außerdem der Hinzurechnungsbetrag nach Auslandsinvestitionsgesetz addiert. Daraus ergibt sich letztendlich der Gesamtbetrag deiner Einkünfte.

Von diesem Betrag kannst du zusätzlich verschiedene Abschläge absetzen:

  • Außergewöhnliche Belastungen
  • Sonderausgaben
  • Verlustabzug
  • Steuerbegünstigungen von zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden
  • Kinderfreibetrag
  • Härteausgleich

 

Bemessungsgrundlage

 

Was ist die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Umsatzsteuer?

Die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer ermittelt, soweit die von einem/r Unternehmer*in erbrachten Leistungen in Deutschland umsatzsteuerpflichtig sind. Als Bemessungsgrundlage gilt in diesem Fall das, was du als Unternehmer*in als Gegenleistung für deine Lieferung oder Dienstleistung erhältst. In der Regel spricht man vom Geld als Gegenleistung. Zur Bemessungsgrundlage gehört allerdings nicht die in einer Geldzahlung erhaltene Umsatzsteuer.

 

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