Informationen über Umzugskosten #steuerliche Absetzung der angefallenen Kosten

Viele Steuerpflichtige wissen nicht, dass einige im Laufe des Jahres entstandenen Kosten steuerlich abgesetzt werden können. Wir von steuermachen.de informieren im Folgenden über die wichtigsten Themen zur steuerlichen Absetzung in diesem Zusammenhang.

Steuerliche Absetzung der Umzugskosten

Rund 8,4 Millionen Deutsche ziehen im Jahr um. Dabei ziehen 75 Prozent der Personen aus privaten und 25 Prozent aus beruflichen Gründen um. Die Altersgruppe, die am häufigsten davon betroffen ist, liegt zwischen 20 und 40 Jahren. Bei der steuerlichen Absetzung sind insbesondere die Gründe des Umzuges zu berücksichtigen. Zieht beispielsweise eine Person aufgrund einer Berufsausbildung oder des Studiums um, so kann eine #Umzugspauschale in Höhe von 764,00 € beim Finanzamt geltend gemacht werden. Dabei spielt es keine Rolle welche Kosten tatsächlich angefallen sind.

Anders ist es der Fall, wenn die Arbeitnehmer aus beruflichen Gründen umziehen. Dann können nämlich nicht nur die reinen Umzugskosten geltend gemacht werden, sondern auch die Kosten, welche in einem Zusammenhang mit dem Umzug stehen. Diese Kosten können als #Werbungskosten in unbegrenzter Höhe geltend gemacht werden. Dabei ist bei einem Umzug aus beruflichen Gründen darauf zu achten, dass es sich um die Erstaufnahme einer beruflichen Tätigkeit handeln muss. Bei einem Jobwechsel wäre die Absetzung ebenfalls möglich, jedoch nur dann, wenn es um die Nähe zum Arbeitsplatz geht und dadurch täglich mindestens eine Stunde Fahrzeit aufgrund des Umzuges gespart wird.

Wichtig ist die Vorlage der Belege als Nachweise. Diese müssen nämlich beim Finanzamt eingereicht werden.

Steuerliche Absetzung der Kosten des Rechtsstreits

Die Kosten, die durch ein #gerichtliches Verfahren entstehen, können sehr hoch sein. Insbesondere für diejenigen, die keine Rechtsschutzversicherung haben beziehungsweise die Rechtsschutzversicherung eine Kostendeckungsschutzablehnung erteilt hat, kann es teuer werden.

Es existieren diverse Alternativen, bei welchen die Kosten des Gerichtsverfahrens als #Werbungskosten geltend gemacht werden können. Insbesondere, wenn die Kosten des Streitfalles im direkten Zusammengang mit der jeweiligen Einkunftsart stehen, können diese in der Einkommensteuererklärung abgesetzt werden. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Ausgang das Verfahren hatte und wie hoch der Streitwert war. Folgende Kosten zählen zu den Prozesskosten und können in der Steuererklärung angegeben werden:

  • Kosten des Gerichtsverfahrens
  • Kosten der Rechtsanwälte
  • Kosten der Sachverständigen

Zu beachten bei einem mietrechtlichen Streitfall ist insbesondere, dass die Kosten nur von dem #Vermieter abgesetzt werden dürfen, da nur dieser die Einkünfte aus der Vermietung erzielt.

Geht es bei dem Gerichtsprozess hingegen um eine #Erbschaft, so können die Kosten nicht geltend gemacht werden. Die hier angefallenen Aufwendung gelten nämlich nicht als Werbungskosten, da es sich bei einem Erbe nicht um eine Einkunftsquelle handelt.

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