Millionen Steuerzahler erhalten ihr Geld zurück!

Millionen Steuerzahler können sich nun freuen, denn für sie gibt es bald positive Nachrichten vom #Finanzamt. Aufgrund eines neuen Berechnungsmodells kommt es demnächst zu Erstattungen in Höhe von zwei- bis dreistelligen Eurosummen pro Steuerfall.

Einer Meldung des Finanzministeriums zufolge sind etwa 550.0000 der vorläufigen Einkommensteuerbescheide, die vor Mai 2017 verschickt worden sind davon betroffen. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht Tobias Gussmann erklärt in Folgendem worum es genau geht und auf welcher Grundlage diese Erstattung basiert.

Es gibt so ziemlich Vieles, was in der #Steuererklärung angegeben werden darf. Neben den Werbungskosten und den Sonderausgaben können die Steuerpflichtigen die Kosten, die ihnen im Falle einer Krankheit oder eines Pflegefalles entstanden sind, geltend machen.

Grundsätzlich geht es bei dem neuen Berechnungsmodell also um die #außergewöhnlichen Belastungen, so Rechtsanwalt Tobias Gussmann. Zu außergewöhnlichen Belastungen zählen die Kosten, die beispielsweise im Falle einer medizinischen Notwendigkeit entstanden sind.

Die typischen Beispiele für die außergewöhnlichen Belastungen sind die Pflege von nahestehenden Personen, Zahnersatz sowie Kauf einer Brille. Wichtige Voraussetzung für diese Erstattung nach dem neuen Modell ist, dass die Steuerpflichtigen dies in ihrer Einkommensteuererklärung angegeben haben.

Es ist grundsätzlich zu beachten, dass die außergewöhnlichen Belastungen erst ab einer bestimmten Grenze absetzbar sind. Dies wird auch als die zumutbare Belastung bezeichnet. Die Höhe dieser zumutbaren Belastung richtet sich nach dem zu versteuernden Einkommen.

Nachdem die Grundlagen sowie die Voraussetzungen der Erstattungen erläutert worden sind, stellt sich nun die Frage aus welchem Anlass sich diese Neuregelung ergeben hat. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesfinanzhofes, in welchem entschieden worden ist, dass die Kosten, die den Steuerpflichtigen in Pflegefällen oder aufgrund einer von der Sozialversicherung nicht übernommen Kur entstanden worden sind, in größerem Umfang erstattet werden müssen als bisher. Ab Mai des vergangenen Jahres kommt diese Neuregelung vom #Finanzamt bereits zur Anwendung. Alle vor Mai desselben Jahres erlassen Bescheide müssen abgeändert werden.

Haben Sie also, lieber Leser, einen Steuerbescheid noch vor Mai 2017 erhalten? Dann können Sie sich bereits jetzt über eine Neuberechnung freuen!

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