Was Sie über die #Zweitwohnsitzsteuer wissen müssen

Viele Menschen haben zwei Wohnungen. Dies kann aus beruflichen Gründen oder aufgrund des Studiums sein. Wissenswert ist, dass für die zweite Wohnung die sogenannte #Zweitwohnsitzsteuer in einigen deutschen Städten anfällt.

Allgemeine Informationen zur Zweitwohnsitzsteuer

Die Zweitwohnsitzsteuer wurde ursprünglich im Jahr 1972 in Überlingen am Bodensee eingeführt. Seit 1983 ist die Zweitwohnsitzsteuer durch das #Bundesverfassungsgericht gesetzlich bestätigt worden und findet seither Anwendung. Grundsätzlich handelt es sich bei dieser Steuer um eine #kommunale Aufwandssteuer, welche von der jeweiligen Gemeinde erhoben wird. Nach dem Melderecht wird die Zweitwohnung oft mit der Nebenwohnung gleichgesetzt.

Gründe für die Erhebung der Zweitwohnsitzsteuer

Hintergrund der Erhebung der Zweitwohnsitzsteuer ist der, dass viele Menschen sich auch vor Ort anmelden müssen, wenn sie eine zweite Wohnung in einer anderen Stadt anmieten. Für jeden Zugezogenen, der sich gemeldet hat, wird der Kommune ein #Steuerausgleich erteilt.

Als Bemessungsgrundlage für die Berechnung wird immer, unabhängig in welcher Stadt die Steuer erhoben wird, die #Kaltmiete der jeweiligen Wohnung genommen.

Aus dem folgenden Diagramm sind die zehn größten Städte mit dem jeweiligem Steuersatz ersichtlich:

 

 

Befreiung von der Zweitwohnsitzsteuer

Es hängt immer von der jeweiligen Satzung der Stadt ab, wer von der Zweitwohnsitzsteuer befreit ist. Folgende Punkte, unter welchen Voraussetzungen eine Befreiung vorliegt, hat Rechtsanwalt und Fachanwalt Tobias Gussmann für die Steuerpflichtigen, zur Verfügung gestellt. Von der Zweitwohnsitzsteuer befreit sind somit:

  • Diejenigen Personen, welchen die Wohnung zu therapeutischen Zwecken von den öffentlichen Trägern zur Verfügung gestellt wurde;
  • Diejenigen Personen, welchen die Wohnung zu Erziehungszwecken von den öffentlichen Trägern zur Verfügung gestellt wurde;
  • Personen mit Wohnungen in Alten- oder Pflegeheimen;
  • Minderjährige mit Nebenwohnungen, die noch in der Ausbildung und von deren Eltern finanziell abhängig sind;
  • Minderjährige, die noch nicht 16 Jahre alt sind;
  • Soldaten oder Polizeivollzugsbeamte, die eine Gemeinschaftsunterkunft beziehen;
  • Personen in Bayern, deren Summe der positiven Einkünfte den Betrag in Höhe von 29.000,00  EUR nicht überschritten hat.

Wissenswert ist, dass im Jahr 2008 vom Bundesverwaltungsgericht entschieden worden ist, dass eine Erhebung der Zweitwohnungssteuer bei #Studenten zulässig ist.

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