Änderung der Abgabefrist für #Steuererklärung erst ab dem Jahr 2019

Ab dem Jahr 2019 ist die Frist zur Abgabe der Steuererklärung nicht mehr der 31.05., sondern der 31.07. Die Steuerzahler haben somit zwei Monate länger Zeit. Fälschlicherweise gingen viele Steuerpflichtige davon aus, dass die Frist bereits im Jahr 2018 Ende Juli endet. Aus dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahren geht jedoch hervor, dass die Neuregelung zur Frist erst ab dem #Steuerjahr 2018 greift. Die Steuererklärung für das Jahr 2018 wird im Jahr 2019 abgegeben. Somit ist die Neuregelung ab dem Jahr 2019 zu beachten.

Zu beachten ist ebenso, dass in Rheinland-Pfalz sowie in einigen anderen Bundesländer die Frist zur Abgabe der Steuererklärung auch vorher bereits der 31.07. gewesen ist. Dies war jedoch nur dann der Fall, wenn die Steuererklärung in elektronischer Form abgegeben wurde.

Dass die Steuerpflichtigen nun so lange Zeit für die Abgabe der Steuererklärung haben, ist vorteilhaft. Es ist aber auch zu berücksichtigen, dass die #Steuerrückerstattung sich dadurch ebenfalls nach hinten verschiebt. Geben die Steuerpflichtigen Ihre Steuererklärung bereits am Anfang des Jahres ab, so können sie ihre Steuerrückerstattung beispielsweise für den Urlaub in den Sommermonaten nutzen. Außerdem könnte es zu Verzögerungen aufgrund der Arbeitsüberlastung beim Finanzamt im Juli kommen. So lange zu warten ist deswegen meistens nicht sinnvoll.

Im Jahr 2019 steht somit fest: Die Frist zur Abgabe der #Steuererklärung für alle Bundesländer ist der 31.07. Bei einem Thema bestehen jedoch immer noch Unklarheiten, nämlich bei #Verspätungszuschlägen. Denn auch hier gibt es ab dem Jahr 2019 zahlreiche Änderungen. Die Verspätungszuschläge werden ab dem Jahr 2019 bei verspäteter Abgabe immer fällig und zwar in Höhe von mindestens 25,00  EUR pro Monat.

Wurde also von einem #Steuerpflichtigen festgestellt, dass die Abgabe nicht mehr fristgerecht erfolgen kann, so ist unbedingt an den Fristverlängerungsantrag zu denken. Was passiert jedoch, wenn die Abgabefrist versäumt wurde? Zunächst wird der #Steuerpflichtige in einem solchen Fall vom Finanzamt an die Abgabe erinnert. Wird die Erinnerung nicht beachtet, so droht ein Verspätungszuschlag und zwar in Höhe von 10 Prozent der festgesetzten Steuer. Der Verspätungszuschlag kann maximal 25.000,00  EUR betragen. Es kann also teuer werden.

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