#Neuregelung der #Grundsteuer – #Millionen Haushalte in Deutschland werden zur #Abgabe einer zusätzlichen #Steuererklärung #verpflichtet

Auf Basis von Neuregelung der Grundsteuer, würde sich nach Äußerung des niedersächsischen Finanzministers, die Verpflichtung zur Abgabe einer zusätzlichen #Steuererklärung resultieren.

Eine solche #Steuer- und Feststellungserklärung, die von allen Hausbesitzern zur Abgabe notwendig sein wird, würde hauptsächlich die #Bewertung des Grundstücks involvieren. Beinahe 19 Millionen Haushalte in Deutschland werden zukünftig zur Abgabe einer zusätzlich Steuererklärung verpflichtet.

Dabei sollte diese Form der #Steuererklärung so einfach wie möglich gestaltet werden. Nicht desto trotz wird dies einen zusätzlichen Mehraufwand für die #Finanzämter bundesweit darstellen. Schätzungsweise 5000 Mitarbeiter der Finanzämter müssten ein ganzes Jahr lang die zusätzlichen Steuererklärungen bearbeiten. Problematisch gestaltet es sich überwiegend deswegen, weil es im Moment keine deutschland-weit konforme Software gibt.

Bereits im April wurde durch ein #Urteil des #Bundesverfassungsgerichts beschlossen, dass die #Erhebung der Grundsteuer verfassungswidrig sei. Insbesondere lagen #Verstöße gegen das #Gleichheitsprinzip vor. Als Folge von diesem Urteil konnten die Vermieter die Grundsteuer komplett auf die Mieten verlagern. Bis zum Ende des Jahres 2019, sollte seitens des Gesetzgebers eine #neue Regelung getroffen werden. Am Mittwoch, den 04.07.2018 trafen sich hierzu die Finanzminister von Bund und Länder zu einer Diskussion bezüglich der Neugestaltung der Grundsteuer.

Feststeht, dass einige Gruppen und Personen dadurch #mehr bezahlen müssen, die Abweichungen jedoch so gering wie möglich gehalten werden sollen.

Diskutiert wird derzeit über drei mögliche Modelle. Dies sind das #Bodenwertmodell, das #Kosten-wertmodell sowie das #flächenbezogene Äquivalenzmodell. Bei dem Bodenwertmodell wird der Wert eines Grundstücks für die Höhe der fälligen #Steuer zugrunde gelegt. Bei dem Kostenwertmodell werden #Bau- oder Sanierungskosten für die Häuser auf dem Grundstück in die Berechnung miteinfließen und bei flächenbezogenen Äquivalenzmodell wäre die Fläche eines Grundstücks die Grundlage für die #Steuer-höhe.

Kritisiert wird derzeit hauptsächlich das Bodenwertmodell, weil die #Bodenpreise immer mehr steigen und es dadurch zu #höheren Steuern kommen könnte. Dies sollte aber vermieden werden. Eine feste Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung steht aber aktuell noch aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

11 − elf =