Paukenschlag gegen Finanzverwaltung bei alten Riester-Verträgen

Mit einem durch unsere Vertragsanwälte, #GBK Fachanwälte Rechtsanwälte erstrittenen Urteil des #Finanzgericht Nürnberg vom 11.07.2018, Az. 5 K 1130/17 hat das Finanzgericht entschieden, das #Kapitalabfindungen aus früheren #Riesterverträgen, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses kein vertragliches Kapitalwahlrecht vorgesehen haben gemäß § 34 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 4 EStG ermäßigt und nicht voll zu besteuern sind.

Dieser Rechtsauffassung ist die Finanzverwaltung bislang nicht gefolgt, da sie zahlreiche ältere #Riesterverträge betrifft, und dem Fiskus Unsummem kosten kann.

“Entsprechend hat das FG Nürnberg auch die Revision in Hinblick auf die große Zahl Betroffener und die beim #Bundesfinanzhof anhängigen Revisionsverfahren X R 39/17 und X R 7/18 zugelassen”, so Fachanwalt für Steuerrecht Tobias Gussmann. Das Finanzamt Nürnberg-Süd hat zwischenzeitlich Revision zum BFH unter dem Az. X R 24/18 eingelegt.

Haben Sie steuerliche Fragen zum Thema Riester, so nutzen Sie unseren Dienst #steuermachen.de.

Ein Gedanke zu „Paukenschlag gegen Finanzverwaltung bei alten Riester-Verträgen

  1. Schunacher Antworten

    Selbst wenn eine ganz normale RisterKleinBetragsRentenAbfindung erfolgt ist die Besteuerung schon recht seltsam, wenn man an die Versprechen der Politiker denkt.
    Bei einem Einkommen nach Spilltigtabelle von rund 25000€ und plus einer Riester..abfindungssumme von rund 6000€ verlangt der Fiskus rund 1400€ Steuern nach Abs1 §34 EStG (darf er eigentlich nach Abs2 §34 gar nicht anwenden). Wäre die Abfindung als normalöes Einkommen versteuert worden, wären lediglich 120€ mehr Einkommenssteuer angefallen. Da kann man nur lachen, was die Politiker uns glauben machen wollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

eins × vier =