Wichtige Gesetzesänderung für die Steuererklärung 2018 bei Anschaffungskosten für GWG

Wichtige #Gesetzesänderung für die Einkommensteuererklärung #2018 berücksichtigen – Anschaffungskosten für geringwertige Wirtschaftsgüter erst im neuen Jahr als Werbungskosten geltend machen und verdoppelte Kostengrenze nutzen? So geht’s!

Unter #geringwertigen Wirtschaftsgütern versteht man die Anschaffungskosten für Computer, Handys, Smartphones und andere eigenständige Geräte, mit denen der Arbeitsalltag gestaltet wird. Bisher konnte man diese Anschaffungen in der Steuererklärung bis zu einer Grenze von 410 Euro ohne Mehrwertsteuer steuerlich geltend machen. Dies geschieht mittels der Angabe von Werbungskosten, zu denen auch die Anschaffungskosten für die oben genannten Arbeitsmittel zählen.

Anhebung der Grenze für #geringwertige Wirtschaftsgüter auf 800 Euro netto.

Für den #Steuerzahler gibt es ab 2018 eine erfreuliche Änderung bezüglich der Anschaffung von Arbeitsmitteln. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter können dann bis zu einer Höhe von 952 Euro brutto (800 Euro netto) direkt in der Steuererklärung 2018 geltend gemacht werden. Bisher war es nur möglich, derart hohe Anschaffungskosten für die Arbeitsmittel Jahr für Jahr abzuschreiben, was einen langwierigen Prozess darstellt. Der Zeitraum der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer für ein Smartphone betrug etwa fünf Jahre, für ein Notebook drei Jahre. Rechtsgrundlage dieser Änderung ist das ,,Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen“, welches die für Arbeitnehmer freundliche Anhebung ab dem 01.01.2018 regelt und in § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG Niederschlag findet.

Durch die Anhebung der GWG- Obergrenze ist es ratsam, den Kauf von neuen Arbeitsmitteln auf das Jahr 2018 zu verschieben, um einen möglichst hohen Betrag im Steuerbescheid zu erlangen, der Ihnen gutgeschrieben wird. Diesen Vorteil bekommen Sie dann, wenn die Anschaffungskosten für die Arbeitsmittel über 487, 90 Euro brutto (inklusive Mehrwertsteuer) und unter 952 Euro brutto liegen. Sollten die geplanten Arbeitsmittel noch unter den 487, 90 Euro brutto liegen, könnte es ratsam sein, weitsichtig noch weitere neue Gegenstände für den Büro- Alltag zu kaufen.

Zuletzt ist darauf hinzuweisen, dass bei einem eventuellen Verkauf eines Arbeitsmittels und einem sich daraus ergebenden Verkaufserlös keine Pflicht besteht, diesen Gewinn als Einkunft aus nichtselbstständiger Arbeit in der Einkommensteuererklärung anzugeben.

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